Bereich: B Herausforderungen der Gegenwart

Thema: Natürliche und künstliche Intelligenz

Beitrag 1: Natürliche Intelligenz (Bodo Fiebig)

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Themenbereich 4: Herausforderungen der Gegenwart

Thema 4-4: Natürliche und künstliche Intelligenz

Beitrag 4-4-1: Natürliche Intelligenz

1 Was ist Intelligenz?

Intelligenz ist ein vielfältiges und verzweigtes, aber doch auch integriert ineinandergreifendes System von Fähigkeiten, die früher nur den Menschen zugesprochen wurde. Unterdessen weiß man, dass auch andere Lebewesen, Tiere und sogar Pflanzen über Formen von „Intelligenz“ verfügen (z. B. eine Pflanze, die Sonnenlicht wahrnehmen kann und darauf reagieren kann, indem sie ihre Blätter danach ausrichtet). Neuerdings wird auch viel von „künstlicher Intelligenz“ gesprochen, mit deren Hilfe „Denk-Maschinen“ (Computer) intelligentes Verhalten erlernen und praktizieren sollen (davon wird in den Beiträgen „Künstliche Intelligenz“ und „Verantwortete Intelligenz“ die Rede sein). Aber was ist das eigentlich: „Intelligenz“?

Wenn es um menschliche Fähigkeiten geht, werden oft Begriffe gleichbedeutend verwendet, die man eigentlich gut unterscheiden müsste: Begabung, Intelligenz und Kompetenz.

Der Begriff „Begabung“ fasst alles zusammen, was einem Menschen von seinen Eltern und Vorfahren an genetischen Anlagen mitgegeben worden ist (die musikalische Begabung eines Wolfgang Amadeus Mozart oder die mathematisch-physikalische Begabung eines Albert Einstein, oder die ganz durchschnittlichen Begabungen von ganz durchschnittlichen Menschen). Begabungen sind aber noch keine Fähigkeiten, sie könnten ja auch unentwickelt bleiben und verkümmern.

Intelligenzhingegen ist aktivierte und entfaltete Begabung. Begabung selbst ist unsichtbar. Ehe das kleine „Wolferl“ Mozart mit seiner Stimme oder mit einem Instrument die ersten Töne hervorbrachte, hätte niemand erkennen können, ob da eine musikalische Begabung vorhanden ist. Begabungen sind auch nicht (jedenfalls bisher nicht) an einzelnen Genen ablesbar. Begabung wird erst durch die Entfaltung durch Gebrauch und Übung in Form von einzelnen Fähigkeiten erkennbar, die dann in ihrer Gesamtheit als Intelligenz in Erscheinung treten. D. h. Begabungen sind zwar Voraussetzung von Intelligenz, aber die Begabung selbst ist nicht messbar, Intelligenz schon.

Kompetenz“ schließlich ist angewandte und geschulte Intelligenz, die sich in Verhaltensmustern, Lösungsstrategien, Anwendungsbeispielen … konkretisiert als Summe von Fähigkeiten, die sich bei der Bewältigung bestimmter Aufgaben bewährt haben. Kompetenzen sind nicht angeboren, sondern das Ergebnis von Lernprozessen. Lernprozesse allerdings, die durch die angeborenen Begabungen und die daraus entfaltete Intelligenz überhaupt erst möglich werden.

Am Beispiel Mozarts dargestellt, bedeutet “musikalische Begabung“ eine herausragende angeborene Musikalität, die sich in einer musikbegeisterten Familie, d. h. in einer sozialen Umgebung voll von Klängen, Rhythmen und Melodien zu hoher „musikalisch-kreativer Intelligenz“ entwickeln und entfalten konnte. Aber erst mit der musikalischen Erziehung durch seinen Vater, durch anspruchtsvolle Übung und musiktheoretische Schulung konnte der junge Mozart die Kompetenzen herausbilden, durch die er seine großartigen Werke schuf.

Im Folgenden wird speziell von Intelligenz die Rede sein, weniger von Begabungen und Kompetenzen.

1 Teilbereiche von Intelligenz

Obwohl Intelligenz in der belebten Schöpfung ein sehr weites Feld ist, muss man menschliche Intelligenz doch als bedeutsamen Sonderfall ansehen. Menschliche Intelligenz ist in weitaus mehr Bereichen aktiv, als es sonst (wenn wir hier noch von „künstlicher“ Intelligenz absehen) möglich ist. Je nachdem, wie man die entsprechenden Fähigkeiten schwerpunktmäßig sehen und zuordnen will, kann man menschliche Intelligenz dann auch verschieden einteilen und beschreiben. Hier will ich eine mögliche Einteilung vorschlagen:

praktische Intelligenz

emotionale Intelligenz

soziale Intelligenz

kommunikative Intelligenz

abstrakt-logische Intelligenz

kreative Intelligenz

spirituelle Intelligenz

Diese Teilbereiche von Intelligenz sollen hier kurz angesprochen werden:

1.1 Praktische Intelligenz

Es gab Zeiten, wo man vor allem die Fähigkeit zu abstrakt-logischem Denken als „Intelligenz“ ansah. Das hat sich geändert. Zum Beispiel erkennt man nun an, dass auch praktische Begabungen eine Form von Intelligenz sind. Manche Menschen (Männer und Frauen, Mädchen und Jungen) haben eine sehr sichere Handhabung beim Einsatz von jeder Form von Werkzeugen und technischen Geräten, erfassen technische Zusammenhänge und Vorgänge schnell und können bei Störungen rasch den Fehler finden und Abhilfe schaffen, obwohl sie manchmal im Bereich sprachlogischen Denkens ihre Probleme haben können. Mit abstrakt-logischen Denken allein ist so eine „praktische Intelligenz“ nicht zu erreichen oder gar zu ersetzen. Dabei können sich bei einzelnen Personen die verschiedenen Teilbereiche von Intelligenz vielfältig verbinden: Ein Holzschnitzer z. B., der ein modernes Christus-Bild für eine Kirche gestaltet, verbindet praktischhandwerkliche mit kreativer und spiritueller Intelligenz (siehe unten).

1.2 emotionale Intelligenz

Manche Menschen sind sehr sensibel in der Wahrnehmung von emotionalen Stimmungen und Vorgängen in ihrer Umgebung. Andere merken nichts davon. Man sagt, dass Frauen im allgemeinen (durchschnittlich gesehen) eine sensibler entwickelte emotionale Intelligenz haben als Männer.

Manche Menschen können emotionale Stimmungen und Vorgänge in ihrer Umgebung nicht nur wahrnehmen, sondern sie auch einordnen, zuordnen, vielleicht sogar ansatzweise verstehen. Andere stehen solchen Stimmungen und Vorgängen (auch wenn sie sie wahrnehmen) verständnislos und hilflos gegenüber.

Manche können andere Menschen emotional ansprechen, berühren, sie offen oder auf versteckte Weise beeinflussen. Bei manchen geschieht das auf rücksichtsvoll einfühlende Weise, bei anderen in demagogisch-überwältigender Manier.

Emotionale Intelligenz ist eine wesentliche Voraussetzung für zwischenmenschliche Beziehungen, ist aber auch ein sehr potentes (hilfreiches oder gefährliches) Instrumentarium zur Beeinflussung von Menschen und zum Erreichen von Zielen.

1.3 soziale Intelligenz

Mit der emotionalen Intelligenz nahe verwandt ist die soziale Intelligenz. Auch hier geht es zunächst um die Wahrnehmung, in diesem Fall um die Wahrnehmung von Beziehungen. Es gibt Menschen, die können, wenn sie einen Raum betreten in dem sich mehrere, ihnen vielleicht sogar fremde Menschen aufhalten, und sich dort, ohne selbst aktiv zu werden eine Weile aufhalten, intuitiv spüren, welches Netzwerk von Beziehungen sich da spinnt: Zwischenmenschliche Zuneigung und Abneigung, sachliche Vorbehalte oder Zustimmung, persönliche Beziehungen oder Zweckbündnisse … Soziale Intelligenz ist in jeder Form von Gemeinschaft wichtig: In der Familie, Nachbarschaft, in beruflichen Arbeitsgruppen, in Freizeitgemeinschaften …

Soziale Intelligenz ermöglicht aber auch über den persönlichen Nahbereich hinaus die Fähigkeit, soziale Dissonanzen, Spannungen, Nöte, Verwerfungen, Ungerechtigkeiten … aber auch gelingende und hilfreiche soziale Strukturen und Prozesse in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen wahrzunehmen und positive Entwicklungen anzustoßen: in einem Betrieb, in einer Stadt, in einem Land … Ein(e) Politiker(in) oder ein(e) Personalchef(in) einer großen Firma z. B. sollte über eine gehörige Portion sozialer Intelligenz verfügen, sonst kann er(sie) den Herausforderungen seines(ihres) Amtes nicht sinnvoll begegnen.

Auch hier ist es mit der Wahrnehmung allein noch nicht getan. Es ist im sozialen Bereich Not-wendig, auch Zusammenhänge zu erkennen, Hintergründe zu verstehen, historische Entwicklungen zu analysieren …

Erst dann wird man in der Lage sein, sinnvolle Veränderungen anzugehen und Fortschritte zu initiieren.

1.4 kommunikative Intelligenz

Soziale und kommunikative Intelligenz werden oft gleich gesetzt. Trotzdem ist es sinnvoll, beides zu unterscheiden. Zwar ist kommunikative Intelligenz eine wichtige Stütze der Sozialkompetenz, sie hat aber auch ihre eigene Bedeutung: Man muss das, was alle übrigen Bereiche der Intelligenz an Einsichten und Fähigkeiten zur Verfügung stellen, eben auch aufnehmen und ausdrücken können, und zwar so, dass es auch verstanden und akzeptiert werden kann. Dafür gibt es verschiedene Mittel und Möglichkeiten sprachlicher und nichtsprachlicher Kommunikation (Körpersprache, Mimik, Verhaltensweisen, Kunst, mündliche und schriftliche Sprachformen, auch Anwendung von Symbolsprachen – z.B.in der Mathematik- usw.).

Und wir stoßen hier auf einen Dreiklang, der in allen Bereichen von Intelligenz eine wichtige Rolle spielt: den Dreiklang von wahrnehmen und empfinden – verarbeiten und speichern – ausdrücken und gestalten (hier jeweils nur ein Beispiel, bezogen auf kommunikative Intelligenz, später werden wir das noch grundsätzlicher betrachten):

Wahrnehmen und empfinden: Es macht einen Unterschied, ob ich das, was ein anderer von sich gibt, nur „mit meinen Ohren“ höre, oder ob es mir (zumindest ansatzweise) gelingt, es so zu hören, wie jener es wirklich gemeint hat. Und: kann ich auch nachempfinden, welche Bedeutung das Geäußerte für mein Gegenüber hat?

Verarbeiten und speichern: Bin ich bereit und in der Lage, den „kommunikativen Output“ eines Gegenübers im Kontext seiner/ihrer jeweils individuellen und besonderen Gesamtsituation (so weit die mir zugänglich ist) sinnvoll in den Gesamtzusammenhang der Kommunikation einzuordnen, das Anliegen meines Gegenübers zu verstehen und Verständnis aufzubringen für sein Anders-Sein? Und: Kann ich das Verstandene auch jeweils so speichern, dass es mir für die weitere Kommunikation jederzeit zur Verfügung steht?

Ausdrücken und gestalten: Kann ich das, was ich selbst in das „Gespräch“ einbringen möchte, so zum Ausdruck bringen, dass es so verstanden werden kann, wie ich das gemeint habe? Kann ich anschaulich erzählen und überzeugend argumentieren? (Dieser „Dreiklang“ von Wahrnehmung, Verarbeitung und Umsetzung wird uns noch allgemeiner beschäftigen – siehe weiter unten den Abschnitt „Der Kreislauf des Lernens“.

1.5 abstrakt-logische Intelligenz

Hier geht es um jenen Bereich, der schon immer mit dem Begriff „Intelligenz“ verbunden wurde: Zusammenhänge erkennen, Schlussfolgerungen ziehen, abstrakten Gedankengängen folgen, logische Konsequenzen ableiten, aber auch die Möglichkeit, die eigenen Ideen kritisch zu hinterfragen, über das eigene Denken nachzudenken, frühere Erkenntnisse zu verwerfen, wenn neue Gesichtspunkte auftauchen …

Auch hier ist die Wahrnehmung von abstrakt-logischen Fragestellungen ebenso wichtig, wie deren Durchdenken und Verarbeiten und schließlich die Fähigkeit, Ergebnisse zu formulieren und Konsequenzen abzuleiten.

1.6 kreative Intelligenz

Menschen können nicht nur auf Außenreize reagieren, sondern auch absichtsvoll und zielbewusst ihre Umwelt gestalten. Und sie können dabei nicht nur Eindrücke aus ihrer Umwelt abbilden oder nachahmen (wie in dem Lied „Kuckuck, Kuckuck ruft‘s aus dem Wald …“, das die Lautfolge des Kuckuck-Rufes aufnimmt), sondern sie können auch nie Gesehenes oder nie Gehörtes gestalten („Freude, schöner Götterfunke …“, für dieses Meisterwerk Beethovens gibt es in der Natur kein Vorbild).

Kreative Intelligenz kann also Wahrgenommenes über die Grenze des konkret Wahrnehmbaren hinaus erweitern (das wird auch im folgenden Bereich „spirituelle Intelligenz“ eine Rolle spielen).

Freilich kommt es dann bei der „Äußerung“ kreativer Inhalte (handwerklicher, bildlicher, musikalischer, sprachlicherArt) auch auch auf das Können an. Die Meinung mancher „modernen“ Künstler, Kunst sei reine Kreativität, die kein Können brauche (und so sei ein zufälliger Farbklecks auf der Leinwand auch schon Kunst, wenn der Künstler das so sehe), ist ein Irrtum, weil sie die kreative Intelligenz von allen anderen Formen von Intelligenz isoliert und sie dann verabsolutiert. Kreative Intelligenz kann sich aber nur verwirklichen, wenn sie sich mit anderen Formen von Intelligenz verbindet. Kunst entsteht immer im Zusammenwirken von Können und Kreativität. Fehlt die Kreativität, wird sie zum bloßen Handwerk (und ich wünsche mir manchmal beim Anblick mancher „Kunst-Werke“, sie wären wenigstens gutes Handwerk). Fehlt das Können, wird Kunst zur Scharlatanerie. Kreative Intelligenz kann sich nur verwirklichen, wenn sie sich mit anderen Formen von Intelligenz verbindet (siehe das weiter oben angeführte Beispiel von Bildschnitzer, der praktische, kreative und spirituelle Intelligenz verbindet um eine sakrales Kunstwerk zu schaffen). Der Kölner Dom z. B. ist ein großartiges Kunstwerk (das mit sehr viel handwerklichem und bautechnischem Können verwirklicht wurde), ein zufällig aufgeworfener Steinhaufen kann niemals Kunst sein. Auch Kreativität ist nur ein Teil-Bereich im großen und integrierten Ganzen menschlicher Intelligenz.

1.7 spirituelle Intelligenz

Die großen Heiligen der Kirchengeschichte waren in hohem Maße Träger von spiritueller Intelligenz: Ein Franz von Assisi, eine Theresa von Avila, ein Dietrich Bonhoeffer, eine Mutter Theresa von Kalkutta … Das lässt sich zurückverfolgen bis zu den biblischen Gestalten wie Abraham und Sarah, Mose und Mirjam, Johannes und Maria, Paulus und Lydia … Aber auch (z. B.) ein Siddhartha Gautama (Buddha) oder Mahatma Gandhi waren Menschen mit hoher spiritueller Intelligenz. Sie gab und gibt es in allen Kulturen und Religionen (siehe das Thema „Weltreligionen und biblischer Glaube“ im Bereich „Grundfragen des Glaubens“)

So ist es ein Unterschied, ob z. B. ein Bischof einer christlichen Kirche im Wesentlichen ein guter Verwalter seiner Diözese ist, oder ob von ihm auch Impulse für das geistliche Leben seiner Gemeinden ausgehen. Ein kirchlicher „Amtsträger“ sollte nicht nur über verwaltungstechnische Fähigkeiten verfügen (das auch) und über theologisches Fachwissen (das auch), sondern er sollte auch in einem gewissen Maße Träger einer „spirituellen Intelligenz“ sein. Er sollte also eine Ansprechbarkeit für Impulse aus der (jenseitigen und doch nahen) Realität des „Himmlischen mitten im Irdischen“ mitbringen und eine Bereitschaft, sich persönlich damit auseinanderzusetzen und solchermaßen angeeignete Impulse an seine Gemeinden weiterzugeben.

Auch im Bereich spiritueller Intelligenz geht es zunächst um Wahrnehmung: Manche Menschen gehen durch ihr Leben und werden kaum jemals von einer Erfahrung oder einem eigenen Gedanken berührt, die über die gegenwärtige Bewältigung und Gestaltung der anstehenden Notwendigkeiten und Genüsse hinausgeht. Andere sind besonders empfänglich für innere und äußere geistliche Anstöße, die sie tief berühren und nachhaltig verändern können. Wahrnehmungsfähigkeit für spirituelle Impulse und Ansprechbarkeit für religiöse oder weltanschauliche Fragestellungen sind bei vielen nicht sehr ausgeprägt, obwohl die Begabungen dafür durchaus vorhanden wären. Das ist wie beim Rechnen; wer immer nur die vorgegebenen Funktionen des Taschenrechners benutzt, wird irgendwann ohne Hilfsmittel selbst bei einfachsten Grundrechenarten scheitern, obwohl der/die Betreffende mathematisch durchaus begabt wäre. Wer meint, er/sie sei „religiös unmusikalisch“, hat vielleicht nur die eigene spirituelle Intelligenz durch Nichtgebrauch verkümmern lassen.

Spirituelle Intelligenz ist (wie jede Form von Intelligenz) nicht nur Bewegung im Innern, sondern drängt zur Äußerung. Das kann dann (vgl. Epheser 4,11) zu geistlichen Berufungen führen: Apostel und Propheten, Hirten und Lehrer … Ein Zeichen von spiritueller Intelligenz ist es, dass spirituellen „Berührungen“ nicht folgenlos verpuffen, sondern im Innern der Betroffenen weitreichende Entwicklungen und Bewegungen auslösen, die dann auch viele andere berühren und mitnehmen können (z. B. ein Frere Roger von Taizé, der im 20. Jahrhundert eine ganze Generation junger Menschen prägte).

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2 Prozesse im Bereich von Intelligenz

In jedem der oben angesprochen Teilbereiche der Intelligenz finden (wie aus den angeführten Beispielen erkennbar) dreierlei Prozesse statt, die aufeinander aufbauen:

– wahrnehmen und empfinden

– verarbeiten und speichern

– handeln und gestalten

Diese Prozesse und deren Ergebnisse sind dem Menschsein nicht von außen fertig vorgegeben, sondern sie wurden im Laufe der Menschheitsgeschichte (in der alle diese Prozesse zu einem integrierten Ganzen verbunden waren und sind) allmählich auf- und ausgebaut. Übrigens: Dieser Satz widerspricht nicht den Aussagen der Bibel in der Schöpfungsgeschichte (siehe das Thema „Schöpfungsglaube und modernes Weltbild“ im Bereich „Grundfragen des Glaubens“). Auch die menschliche Intelligenz war nicht von einem Tag zum andern „da“, sondern hat sich in großen Zeiträumen entwickelt.

2.1 Wahrnehmen und empfinden

Jedes Lebewesen, auch schon in einfachster Form, braucht, um leben zu können, Wahrnehmungen: Wo gibt es lebensgeeignete Umweltbedingungen? Nicht zu warm oder zu kalt, zu feucht oder zu trocken, zu hell oder zu dunkel, wo gibt es genügend Nährstoffe, Lebensräume, Fluchtmöglichkeiten …? Wahrnehmungen sind Teil der Überlebens-Strategie bei allen Lebensformen.

Und solche Wahrnehmungen können bei dem Lebewesen Empfindungen auslösen: Angenehm oder unangenehm, wohltuend oder schmerzhaft, lustvoll oder unerträglich … Und das Lebewesen wird versuchen, die unangenehmen, schmerzhaften und unerträglichen Erfahrungen zu meiden und die angenehmen, wohltuenden und lustvollen Erfahrungen zu suchen und zu wiederholen. Empfindungen sind also bewertende Reaktionen auf Wahrnehmungen. Das ist auch bei Menschen so.

Beim Menschen spielen dabei zwei Komponenten der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle:

a) Die Wahrnehmungsfähigkeit: Welche Sinnesorgane (Sensoren) stehen zur Verfügung (sehen, hören, schmecken, riechen, tasten) und wie gut sind sie ausgebildet? Welche sind möglicherweise beeinträchtigt (z. B. bei Alten, Kranken, Blinden oder Gehörlosen)?

b) Die Wahrnehmungsbereitschaft: Offenheit, Ansprechbarkeit, Interesse für bestimmte Sachverhalte oder Vorgänge oder Beziehungen … Ohne Wahrnehmungsbereitschaft helfen die besten Wahrnehmungsfähigkeiten nicht oder nur sehr eingeschränkt.

Wahrnehmungen sind Voraussetzung für Intelligenz, sie füllen unser Denken mit Inhalten. Ohne Wahrnehmung wäre unser Denken leer und intelligentes Verhalten nicht möglich. Wahrnehmungen liefern das „Material“, mit dem unsere Intelligenz „arbeiten“ kann . Dabei wäre es unsinnig zu fragen, was denn erst da sein müsste: Die Wahrnehmung oder das Denken (ist Wahrnehmung die Voraussetzung für das Denken oder ist das Denken Voraussetzung für Wahrnehmungen?). Wahrnehmung und Denken entwickeln sich immer gleichzeitig in gegenseitiger Beeinflussung und Stimulation: Wahrnehmungen regen das Denken an und das Denken die Wahrnehmungen.

2.2 Verarbeitern und speichern

Der oben genannte Satz „Wahrnehmungen sind Voraussetzung für Intelligenz“ ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte heißt: Ohne die Fähigkeit, Eindrücke aus der Umwelt und die dazu gehörenden Verarbeitungsprodukte unseres Denkens dann auch im Gedächtnis zu speichern, wäre Intelligenz nicht möglich. (Da sind sich Menschen und Computer sehr ähnlich.) Das sehen wir z. B. an Menschen mit fortgeschrittener Demenz-Erkrankung. Obwohl da ja noch Erinnerungs-Bruchstücke vorhanden sind, ist intelligenter Umgang damit sehr eingeschränkt, weil diese Bruchstücke kein zusammenhängendes und sinnvolles Gesamtbild mehr ergeben.

Wir sehen also: Wahrnehmungen wären völlig sinnlos und nutzlos, wenn lebende Organismen sie nicht „verinnerlichen“ und „speichern“ könnten. Allerdings werden sie im Innern eines Lebewesens nicht einfach nur gesammelt und aufgestapelt wie in einer Lagerhalle, sondern sie werden auch betrachtet, geordnet, bewertet …: Was ist das? Wie ist das? Warum ist das so? Wozu kann man das gebrauchen? Was ist das wert? Usw. (Siehe dazu im Thema „Wer bin ich?“ die Beiträge „Die Verinnerlichung der Außenwelt“, „Des Menschen Herz“ und Die Zentrale des Selbst“.) So vor-sortiert können die Wahrnehmungen aus der „Außenwelt“ in die „Innenwelt“ unseres Denkens übernommen werden und dort auch gespeichert werden. Dabei ist das „Speichern“ genau so wichtig wie das Wahrnehmen.

Wenn nun mit der Zeit neue Eindrücke von außen dazukommen, werden die mit den im Gedächtnis vorhandenen Erinnerungen verglichen und es ergeben sich Übereinstimmungen oder Veränderungen. Beides ist wichtig: Übereinstimmungen geben Sicherheit, Veränderungen bringen Fortschritt. Durch sie werden Muster von zeitlichen Abfolgen erkennbar: Erst und dann und dann und dann … Beispiel: Jeden Tag die gleichen Abläufe geben Sicherheit: Sonnenaufgang, zunehmende Helligkeit und Wärme, Sonnenhöchststand, Sonnenuntergang, Dunkelheit. Wir kennen uns aus, fühlen und sicher und die Erfahrung sagt uns, dass es auch nach der finstersten Nacht wieder hell werden wird. Zugleich regen die Veränderungen zum Nachdenken an: Warum geht die Sonne auf und wieder unter; und wo bleibt die Sonne in der Nacht? In vielen Kulturen gibt es Mythen, die das zu erklären versuchen.

Durch viele wiederholte Wahrnehmungen von Veränderungen werden Zusammenhänge erkennbar z. B. in Form von Voraussetzung-Folge-Beziehungen: Wenn – dann (wenn dunkle Wolken aufziehen, dann wird es bald regnen). Oder Ursache-Wirkung-Beziehungen: Weil – deshalb (weil es weiter oben im Bergland heftig geregnet hat, deshalb wird bei uns das Wasser im Fluss morgen ansteigen; wir sollten nachsehen, ob der Damm, den wir gegen Überschwemmungen gebaut haben, noch in Ordnung ist.)

Wichtig ist, dass unsere Wahrnehmungen auch in solchen Schritten und Zwischenschritten des Verstehens immer wieder gespeichert werden. So entsteht in unserem Denken und Erinnern Szenen-Abläufe wie in einem Film (aber dann doch anders als im Film, wo in Bruchteilen von Sekunden und in immer genau gleichen Zeitabständen ein neues Bild aufgenommen wird und diese Bilder dann zu einem Ablauf zusammengefügt werden). Unser Gedächtnis zeichnet Abläufe nicht in Zeit-Schritten auf, sondern in Bedeutungs- und Verstehens-Schritten. Gespeichert wird vor allem dann, wenn ein Eindruck für einen Menschen eine große emotionale Bedeutung hat oder wenn sich etwas so bedeutungsvoll verändert hat, dass ein verändertes und vertieftes Verstehen möglich wird.

Wenn wir dann ein solchermaßen vertieftes Verstehen in der Realität anwenden, dann können wir an den Folgen und Reaktionen erkennen, ob unsere „Theorie“ richtig oder falsch war. Im oben genannten Beispiel: Wenn wir gesehen haben, dass es weiter oben im Bergland heftig geregnet hat und wir nun (vorausschauend) damit rechnen, dass in der Folge davon bei uns das Wasser im Fluss ansteigen wird (und wir noch rasch unseren Damm, der uns vor Überflutung schützen soll, ausgebessert haben), dann sehen wir wenig später die Folgen: Es kann sein, dass der Wasserpegel viel weniger angestiegen ist als wir befürchteten (oder auch viel höher als wir dachten) und so wird unser Verstehen und unser Reagieren immer neu herausgefordert und korrigiert durch „Feed-back-Effekte“: Die erweiterte und präzisierte Wahrnehmung schult und optimiert unser Verständnis und das steuert und optimiert auch unsere Handlungsmöglichkeiten.

2.3 Begründet handeln und kreativ gestalten

Die Vorgänge der Wahrnehmung (2.1) und der Verarbeitung im Innern (2.2) können erst fruchtbar werden, wenn die dabei gewonnenen Erkenntnisse auch wieder in der Außenwelt angewendet werden: Reagieren, planen, handeln … Indem wir unsere inneren Vorstellungen, die wir uns (durch unsere Wahrnehmungen und deren Verarbeitung) von den Dingen und Vorgängen in der Außenwelt gemacht haben, nun in Form von Handlungen in eben dieser Außenwelt anwenden, provozieren wir neue Erfahrungen, die unser bisheriges Verständnis der Umwelt entweder bestätigen oder oder ihm widersprechen. Wenn meine „Theorie“ richtig ist, dass es bald regnen wird, wenn dunkle Wolken aufziehen, dann wird sie durch den beginnenden Regen bestätigt und es war gut, dass ich rechtzeitig in einer Wanderhütte eingekehrt bin. Wenn es gegen meine Erwartung doch nicht regnet, dann habe ich gelernt, dass nicht jede Art von Wolken immer Regen bringen muss und ich muss das nächste Mal die Erscheinungsform der Wolken genauer unterscheiden. Jede Bestätigung oder jeder Widerspruch zu meinen Erwartungen löst neue Erkenntnisse aus und setzt neue Handlungsmöglichkeiten frei. So lernen wir unsere Umwelt kennen, lernen sie zu verstehen und in ihr zu leben.

Das erkennende Lernen ermöglicht es den Menschen, nicht nur instinktgesteuert zu handeln, sondern bewusst, sinnvoll und geplant vorzugehen. Das erlaubt viel schnellere Anpassungen an veränderte Umstände. Instinkte entstehen evolutionär und brauchen sehr lange Zeiträume zu ihrer Entstehung. Dem gegenüber können lernende Systeme in kürzester Zeit auf veränderte Umstände reagieren.

Menschen können aus den Erfahrungen, die sie in ihrer Umwelt gemacht haben und durch das Verständnis der Zustände und Vorgänge in ihr auch verschiedene Handlungs-Alternativen ableiten (am oben genannten Beispiel: Sollen wir, wenn es öfter zu Überschwemmungen kommt, den Damm noch weiter erhöhen und verstärken oder sollten wir besser gleich unser Dorf etwas weiter entfernt vom Flussufer an einer höher gelegenen Stelle neu aufbauen?) und sie können im Voraus die Vor- und Nachteile mehrerer Alternativen abschätzen und vergleichen (z. B. im Form einer Kosten-Nutzen-Rechnung). Menschen haben die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Handlung-Optionen zu entscheiden. Sie können mögliche Konsequenzen verschiedener Handlungsoptionen im Voraus bedenken und vergleichen und dann sogar mit dem „inneren Kompass“ der eigenen ethischen Maßstäbe abstimmen. (Wie die entstehen, darauf wird hier nicht eingegangen; siehe dazu die Themen „gut und böse“ und „Recht und Unrecht“.)

Allerdings gehört zu unserer „Antwort“ (auf Erfahrungen und auf unsere Verarbeitung der Erfahrungen) nicht nur unser Reagieren, sondern auch unsere Möglichkeiten zu gestalten. Wir verändern unsere Umwelt, indem wir sie nach unseren Vorstellungen formen. Das kann eine rein sachbezogene Formung sein (das Dach unseres Hauses ist geneigt, damit das Regenwasser gut ablaufen kann), kann aber auch wesentlich von menschlichem Gestaltungswillen geprägt sein (die faszinierende Gestalt des Daches der Oper von Sydney ist nicht nur von sachlichen Überlegungen, sondern auch von kreativen Visionen bestimmt). Schon in frühesten Kulturen der Menschheit gab es künstlerische (z. B. bildhafte, musikalische, tänzerische, figurformende, bauliche …, später auch sprachlich-literarische) Ausdrucksformen, mit denen Menschen ihre inneren Vorstellungen nach außen darstellten und verwirklichen konnten.

3 Der Kreislauf des Lernens

Die genannten drei „Prozesse im Bereich von Intelligenz“ sind nicht isolierte Einzelphänomene, sondern sie bilden ein integriertes System: Den „Kreislauf des Lernens“:

Wahrnehmen und empfinden stellen das „Material“ zur Verfügung, mit dem unser Denken umgehen kann. Durch verarbeiten und speichern werden unser „Weltverständnis“ und unsere Handlungsweisen immer wieder korrigiert und immer mehr erweitert und vertieft. So dass wir in unserer Umwelt immer besser begründet handeln und sie dann auch kreativ gestalten können.

Durch solches Handeln und Gestalten gewinnen wir (durch die Ergebnisse unseres Handelns und durch Rückkopplungseffekte als Reaktionen auf das Handeln) wieder neue Wahrnehmungen, die neues Verstehen ermöglichen und das wiederum eröffnet neue Spielräume des Handelns und Gestaltens. Und die wiederum führen zu immer neuen Wahrnehmungen, Erkenntnissen und Handlungsmöglichkeiten … So dreht sich der „Kreislauf des Lernens“ durch die Jahrtausende bis heute.

Allerdings ist das Bild vom „Kreislauf“ doch nicht ganz ausreichend. Der „Kreislauf des Lernens“ provoziert bei jedem Lernfortschritt auch Prozesse der Selbst-Optimierung. Im Bild gesprochen: Der „Kreislauf des Lernens“ beschreibt in Wirklichkeit gar keinen Kreis, sondern eine Spirale. Hier werden nicht nur Lerninhalte und Erkenntnisse additiv aneinandergefügt, sondern durch jeden Lernfortschritt erweitern sich die Möglichkeiten der Wahrnehmung, des Erkennens und des Handeln; jeder Durchgang im Kreislauf findet auf einem etwas höheren Niveau statt.

Genau genommen ist auch das Bild von der Spirale nicht ganz korrekt: Bei jedem Durchlauf im „Kreislauf des Lernens“ wird nicht nur das Erkenntnisniveau etwas höher, sondern auch der Horizont weiter. Es kommen auch (vor allem durch den Austausch von Erkenntnissen, insbesondere durch Kommunikation mit Hilfe von Sprache) immer neue Sachverhalte, Aspekte, Sichtweisen … hinzu. Eine tagtäglich riesige Menge von Rückmeldungen für unser Tun (von den Dingen mit denen wir umgehen, von den Abläufen, die wir in Gang setzen, von den Menschen, mit denen wir kommunizieren) führt unser Lernen, Verstehen und Handeln in immer weitere Dimensionen. Unsere Spirale steht auf der Spitze: Die ersten Windungen ganz unten sind noch winzig klein und eng, aber allmählich weitet sich das System, bis es schließlich ein gewaltiger Lern-Wirbel daraus wird, ein „Wirbelsturm der Erkenntnis“, mitreißend wie ein Hurrikan. Und so gestaltet sich die Lerngeschichte jedes einzelnen Menschen und der Menschheit seit Jahrtausenden.

Der „Kreislauf des Lernens“ bewirkt in allen Lebensformen einfachste (oder auch höher entwickelte) Weisen von „natürlicher Intelligenz“. Das gilt im Besonderen für die Lebensform „Mensch“. Im Leben jedes einzelnen Menschen und in der Entwicklung des Menschseins durch die Jahrtausende in verschiedenen Völkern und Kulturen hat dieser „Kreislauf des Lernens“ alle Fähigkeiten und Inhalte hervorgebracht, die wir heute als „menschliche Intelligenz“ bezeichnen.

Durch den „Kreislauf des Lernens“, bestehend aus

wahrnehmen und empfinden

verarbeiten und speichern

handeln und gestalten

wird die „natürliche Intelligenz“ (besonders beim Menschen) ein selbst-lernendes, selbst-optimierendes und selbst-entscheidendes System. Die Fähigkeiten und Inhalte menschlichen Wahrnehmens, Verstehens und Handelns sind nicht einfach „da“, sie sind Ergebnis jahrtausendelanger Lern-Prozesse in den Völkern und Kulturen der Menschheitsgeschichte. Und wenn wir uns später (im Beitrag 4) mit „künstlicher Intelligenz“ beschäftigen, werden wir merken, dass auch sie durch selbst-lernende, selbst-optimierende und selbst-entscheidende Systeme verwirklicht wird.

Natürliche Intelligenz kann auch als Funktion von „biologischen Datensystemen“ angesehen werden. Das gilt auch für menschliche Intelligenz. Selbstverständlich sind Menschen viel mehr als biologische Datensysteme, aber für den Vergleich mit künstlichen Datensystemen ist es sinnvoll, menschliche Intelligenz hier in solchermaßen reduzierter Form zu betrachten.

So weit eine Übersicht über das Phänomen allgemein natürlicher bzw. speziell menschlicher Intelligenz. Nun aber reden wir von einer Form von Intelligenz, die es in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte noch nie gegeben hat: Künstliche Intelligenz (siehe Beitrag 4). Und da ist es ganz „natürlich“, dass diese selbstgemachte „Konkurrenz“ Unbehagen und Ängste auslöst bei vielen Menschen (also bei denen, die sich bisher als die allein Bevollmächtigten im bewussten Umgang mit den verschiedenen Erscheinungsformen von Intelligenz verstanden haben).

Künstliche Intelligenz“ (KI) versucht Denkweisen zu simulieren, die Menschen (zum Teil auch höher entwickelte Tiere) seit Hunderttausenden von Jahren unbewusst und selbstverständlich vollziehen. Im Beitrag „künstliche Intelligenz“ werden wir uns eingehender damit beschäftigen.

Das, was wir heute im Bereich menschlicher Intelligenz (und ihrer künstlichen Erweiterung) erleben, ist allerdings nicht so einmalig wie wir oft meinen. Im folgenden Beitrag geht es zunächst einmal darum, dazustellen, dass nicht nur die Intelligenz der Menschen sich in einem ständigen Prozess der Erweiterung befindet, sondern dass dies auch für viele andere Teilbereiche des Menschseins gilt: Siehe Beitrag 2 „Erweiterung menschlicher Möglichkeiten“..

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Bodo Fiebig, natürliche Intelligenz Version 2021-5

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