Bereich: A Grundlagen der Gesellschaft

Thema: Sturm der Erkenntnis

Beitrag 3: Der Kreislauf des Lernens (Bodo Fiebig)

Wir beginnen wieder mit einer Erzählung von den „Menschen in der Höhle am Bach“ (siehe die vorausgehenden Beiträge)

1 Hohle Hände

Im Sommer war das Leben leicht für die Menschen, die in der Höhle am Bach wohnten. Nahrung fanden sie genug am Bach, im See und in den Wäldern. Sie fühlten sich sicher und frei. Freilich konnte es mal eine Verletzung geben oder eine Krankheit, aber die waren jetzt seltener und meist weniger bedrohlich. So hatten sie jetzt Zeit, sich auch mit Dingen zu beschäftigen, die nicht unbedingt dem Leben und Überleben dienten.

Zwei der jüngeren Frauen hatten bachaufwärts eine Stelle gefunden, wo es feine weiche Tonerde gab. Sie brachten davon mit zur Höhle, soviel sie tragen konnten und begannen unten am Bach damit zu zu probieren, was man damit machen könnte. Sofort waren sie von einigen der Kinder umringt. Großzügig gaben die beiden Frauen ihnen etwas von ihrem Schatz ab und die Kleinen fingen an, mit dem Ton zu spielen, ihn zu kneten, mit Wasser zu vermatschen und sich gegenseitig damit zu beschmieren. Es war ein lachendes, quietschendes, kreischendes Vergnügen.

Die beiden Frauen hatten etwas anderes vor. Sie erinnerten sich: Vor einigen Sommern, da waren sie selbst noch Kinder, da war eine andere, größere Menschengruppe unten am See aufgetaucht. Zuerst war das eine bedrohliche Situation. Wollten die Fremden sie aus der Höhle vertreiben? Würde es zum Kampf kommen? Aber dann zeigte sich bald, dass die Fremden nicht bleiben wollten, sondern nur einen Rastplatz auf ihrer Wanderung suchten. Ein paar Tage später waren sie wieder fort. Nur die verlassene Feuerstelle erinnerte noch an sie. Die Männer durchsuchten den Lagerplatz, aber es war nichts wertvolles zurückgeblieben. Dann aber hatten zwei Mädchen nahe der Feuerstelle doch etwas gefunden: Scherben aus einen harten, glatten Material. Die Männer hatten sie als unbrauchbar liegen gelassen. Die Mädchen aber begannen nun damit zu spielen. Dabei machten sie eine aufregende Entdeckung: Wenn man die Scherben genauer ansah, konnte man ein Muster erkennen, das in das Material gedrückt war. Und wenn man die Scherben hin und her drehte, konnte man sie so aneinanderlegen, dass die Muster zusammenpassten.

Die beiden waren von ihrer Entdeckung so fasziniert, dass die zunächst gar nicht merkten, wie die Erwachsenen aufbrachen, um zur Höhle zurückzukehren. Dann rafften sie schnell ihren Fund zusammen und folgten ihnen. Daheim, am Bach vor der Höhle, reinigten sie die Scherben im Wasser und versuchten, sie wieder zusammen zu legen. Schließlich hatten sie eine runde Form vor sich, an der nur eine Stelle fehlte. Und sie erkannten, dass die Form ursprünglich nicht so flach war, wie sie nun vor ihnen lag, sondern gewölbt, so dass sie ein hohles Gefäß gebildet hatte.

Die beiden Frauen (die eine von ihnen hatte schon zwei Kinder geboren, die andere war mit ihrem ersten Kind schwanger) erinnerten sich jetzt an dieses Kindheitserlebnis. Die Jüngere von beiden hatte damals die Scherben bei ihrer Schlafstelle in der Höhle aufbewahrt. Nun holte sie ihren Schatz aus Kindertagen wieder hervor. Zusammen mit ihrer Freundin versuchte sie nun, mit ihrer Tonerde die gewölbte Form des zerbrochenen Gefäßes nachzuformen. Die ersten Versuche misslangen kläglich. Dann aber gelang es ihnen doch, kleinere Hohlformen herzustellen, die aussahen wie eine hohle Hand. Und da sie wussten, dass lehmiger Boden hart wird, wenn er austrocknet, stellten sie ihre Werke auf einen Felsvorsprung neben dem Höhleneingang in die Sonne. Als sich die Sonne den Spitzen der Bäume am Berghang näherten, schienen die Formen trocken zu sein. Aber als sie die erste in die Hand nahmen, erwies sie sich als nur oberflächlich getrocknet, im Innern aber noch weich. Und sie zerfiel in ihren Händen. Sie ließen die anderen Formen auf dem Felsvorsprung. Es wurde dunkel und im Dunkeln, so verlangte es die strenge Ordnung ihrer Gemeinschaft, mussten alle, sofern sie nicht auf mehrtägigen Jagdzügen waren, in der Höhle sein.

In der Höhle saßen alle Bewohner in weitem Kreis um die sanfte Glut des verlöschenden Lagerfeuers, nur die kleineren Kinder schliefen schon im hinteren Teil. Dann begannen die Frauen einen leisen Summ-Gesang, in den nach und nach auch die Männer und die größeren Kinder einstimmten. Dieses gemeinsame Summen, das altvertrauten Melodien und Rhythmen folgte, war ihr alltägliches Gemeinschaftserlebnis, das ihre Vertrautheit förderte und ihren Zusammenhalt stärkte.

Am nächsten Morgen, nachdem sie das Essen bereitet und die Kinder versorgt hatten, gingen die beiden hinaus, um nach ihren „hohlen Händen“ aus Ton zu sehen. Jetzt, befeuchtet vom Morgentau, sahen sie noch zerbrechlicher aus als am Tag zuvor und sie ließen sie unberührt im Sonnenschein stehen. Tagsüber gab es viel zu tun, so dass sie erst gegen Sonnenuntergang wieder nach ihren Tonformen sahen. Nun schienen sie wirklich trocken zu sein. Vorsichtig nahmen sie eine der Formen in die Hände und freuten sich über das gelungene Werk. Bis eine von ihnen eine ungeschickte Bewegung machte, so dass ihr eines der Gefäße aus der Hand viel und auf dem Boden in viele kleine Stücke zerbrach. An den Bruchstellen konnten sie sehen, dass die Trocknung noch längst nicht vollständig und der Ton im Kern noch feucht war. Die übrigen Gefäße nahmen sie vorsichtig mit ins Innere der Höhle, wo es keinen Tau gab. Am nächsten Morgen stellten sie ihre Werke wieder auf den Felsvorsprung in die Sonne.

Die Männer hatten erst mit Lachen das Matsch-Spiel der Kinder und die Versuche der Frauen zur Kenntnis genommen. Um die künstlichen „Hände“ machten sie sich keine Gedanken, schließlich hatten sie Wichtigeres zu tun. Dann aber wurden sie zunehmend unwillig, dass die beiden Frauen ihre Zeit mit so nutzlosen Dingen verbrachten, schließlich kann man „hohle Hände“ aus Tonerde nicht essen. Dann aber, als nach einigen Tagen die Gefäße ganz trocken waren, hatten die beiden Frauen in der Höhle beim abendlichen Summ-Gesang einige Hände voll Nusskerne, Samenkörner und getrocknete Beeren in die größte der Formen gefüllt und sie in die Mitte des Kreises gestellt, neben die Glut des verlöschenden Feuers und alle mit einer großzügigen Handbewegung aufgefordert doch zuzulangen. Das fanden alle sehr schön und die Jungen und Mädchen im Kreis probierten sogar ein paar neue Tonfolgen in ihrem Summ-Gesang aus.

Das wurde zur Gewohnheit der Menschen in der Höhle am Bach, abends beim Gemeinschafts-Summen noch ein paar Nüsse, Samenkörner und Beeren zu essen, nicht gegen den Hunger, sondern weil es ihnen gefiel, miteinander zu singen und zu essen. Die beiden Frauen hatten unterdessen noch mehrere und größere „hohle Hände“ hergestellt, die man für verschiedene Zwecke einsetzte. Die größte und schönste aber war für das gemeinsame Summen im Kreis bestimmt.

Aber das blieb nicht so. Tonwaren, die nur getrocknet, aber nicht gebrannt wurden, sind sehr empfindlich und so ging auch das größte und schönste Gefäß bald zu Bruch. Aber da machte eine der beiden „Töpferinnen“ eine Entdeckung, die vieles veränderte: Nachdem das Gefäß neben der Glut des Lagerfeuers zerbrochen war, hatte einer der älteren Männer die Scherben mit einen Holzstock in die Glut geschoben, als Zeichen, dass die Überreste nicht mehr zu gebrauchen waren. Als die alten Frauen, die über das Feuer zu wachen hatten, am nächsten Morgen die Reste der Glut zu neuen Feuer entfachen wollten, räumten sie auch die Scherben zur Seite. Dort fand sie die Jüngere der beiden Ton-Handwerkerinnen und die stellte mit Erstaunen fest, dass einige der Scherben, die über Nacht direkt in der Glut gelegen hatten, nun viel härter und fester waren als die anderen. Fast so wie die Scherben, die sie beim Lagerfeuer der Fremden gefunden hatten. Da durchfuhr sie wie ein Schauer der Gedanke: Vielleicht könnte man auch ganze Ton-Schüsseln in der Glut erhitzen, und sie auf diese Weise hart und haltbar machen …? Ein neues Zeitalter der Menschheitsgeschichte konnte nun auch bei ihnen beginnen: Das Zeitalter der gebrannten Keramik.

2 Erfahren – verstehen – handeln

Die oben angedeutete Erzählung weist auf einen „Kreislauf der Erkenntnis“ hin, der in der Geschichte des Erkenntnis-Gewinns eine grundsätzliche und bleibende Bedeutung hat:

erfahren – verstehen – handeln

Jede Lebensform macht Wahrnehmungen und die höher entwickelten unter ihnen können ihre Wahrnehmungen, soweit sie sich auf ein bestimmtes Phänomen ihrer Umwelt beziehen im Gedächtnis speichern, sammeln und bündeln, so dass sie schließlich ganze Wahrnehmungskomplexe zur Verfügung haben, die wir „Erfahrungen“ nennen (siehe die Beiträge „Umweltwahrnehmungen“ und „Umwelterfahrungen“).

Manche Tiere, vor allem aber Menschen haben die Möglichkeit entwickelt, solche Erfahrungen absichtsvoll zu provozieren, dann die Ergebnisse solcher Erfahrung in  ihr Umweltverständnis einzuordnen und daraus neue Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Manche Tiere können das auch: Angehörige bestimmter Affen-Arten z. B. warten nicht nur darauf, dass eine Nuss mit harter Schale beim Herabfallen vom Baum zufällig aufspringt, so dass sie den Nusskern fressen können (das wird nur vielleicht bei jeder Hundertsten der Fall sein). Dennoch: Die Erfahrung dass Nüsse, die vom Baum fallen, manchmal aufspringen, ist schon ein guter Angang. Nun könnten die die Tiere unter den herabgefallenen Nüssen nach solchen aufgesprungenen Exemplaren suchen und würden unter 1000 etwa 10 finden. Aber damit begnügen sich die Tiere nicht, sondern sie suchen einen flachen Stein, auf den sie die Nuss legen und einen zweiten handlichen, mit der sie die Nuss aufklopfen können (so kommen sie an das Innere der übrigen 99 % der Nüsse).

Damit war ein erster Schritt im „Kreislauf der Erkenntnis“ schon angegangen, sehen wir ihn uns etwas genauer an:

Eines der Tiere hatte zufällig eine offene Nuss gefunden, hatte den Kern herausgeholt, ihn probiert und festgestellt: Das schmeckt ja ganz prima! Nun hätte es weitergehen können, bis es wieder einmal zufällig eine solche aufgesprungene Nuss gefunden hätte. So war es aber nicht. Der Affe versuchte die nächste Nuss, aber die war hart und auch mit den Zähnen nicht zu knacken. Nach einigen erfolglosen Versuchen wollte er schon weitergehen, aber da fand er eine zweite Nuss, die schon einen Knacks hatte. Sie zu öffnen, war eine Kleinigkeit und auch sie schmeckte wunderbar. Nun begann der Affe nach aufgesprungenen Nüssen zu suchen. Er musste viele probieren bis er die nächste fand. Aber es lohnte sich! Schließlich aber waren alle angeknacksten Nüsse gefressen und der Affe ging zurück zu seinem Rudel.

Am nächsten Tag erinnerte er sich an die wohlschmeckenden Nüsse und ging noch einmal zum Baum, in der Erwartung, nun, wie am Tag zuvor, wieder aufgesprungene Nüsse zu finden. Aber er fand keine einzige. Ratlos sah er die vielen Nüsse an, deren Inhalt für ihn unerreichbar war. Schließlich legte er eine Nuss auf den Boden und schlug mit der Hand darauf. Die Nuss versank im Boden. Da fand er gleich daneben einen großen flachen Stein. Darauf legte er nun seine Nuss und schlug wieder mit der Hand zu. Das tat sehr weh und die Nuss war immer noch ganz. Wütend warf er die widerspenstige Nuss weg und suchte sich eine andere. Das Ergebnis war das gleiche. Auch ein abgebrochener Ast brachte kein besseres Ergebnis. Das tat zwar nicht mehr so weh, aber die Nuss war immer noch ganz. Aber dann fand er, etwas abseits, eine rundlichen Stein, der gut in der Hand lag. Nun war die Sache klar: Nuss auf den flachen Stein – den runden Stein in die Hand – und nach einigen Versuchen gelang es tatsächlich: Die Nuss war geknackt!

Nun waren die anderen Tiere vom Rudel aufmerksam geworden. Sie kamen und wollten auch Nüsse essen, die offensichtlich so gut schmeckten. Aber auch sie machten erst einmal unangenehme Erfahrungen. Dann beobachteten sie genau, wie ihr „Nussknacker-Experte“ das machte: Flachen Stein drunter, Nuss darauf, runden Stein in die Hand und Zack – na ja, man brauchte schon etwas Übung, aber dann konnte das große Fressen beginnen!

Drei Schritte, die im Kreislauf immer wieder durchlaufen werden, führten zum Erfolg:

erfahren – verstehen – handeln

 

Erfahren: Nüsse schmecken gut und machen satt.

Verstehen: Essbar sind nur die Nüsse, deren Schalen schon einen Knacks haben.

Handeln: Der Affe sucht nach Nüssen, deren Schalen schon angeknackst sind.

Dieses Handeln führt zu einer neuen, weitergehenden Erfahrung:

Erfahren:  Die angeknacksten Nüsse sind alle. Die meisten Nusskerne bleiben unerreichbar.

Verstehen: Die meisten Nüsse haben keinen Knacks. Aber vielleicht könnte man selbst den Nüssen diesen entscheidenden Knacks beibringen?

Handeln: Der Affe versucht die Nuss zu knacken, in dem er die Nuss auf den Boden legt und mit der Hand draufschlägt.

Dieses Handeln führt zu einer neuen, weitergehenden Erfahrung:

Erfahren: Die Nüsse versinken beim Draufschlagen im weichen Boden

Verstehen: Man braucht eine harte Unterlage für die Nüsse.

Handeln: Der Affe sucht einen flachen Stein als Unterlage. Legt die Nuss darauf und schlägt mit der Hand drauf

Dieses Handeln führt zu einer neuen, weitergehenden Erfahrung:

Erfahren: Die Nuss bleibt ganz und außerdem tut das weh.

Verstehen: Man muss etwas anderes nehmen, was nicht wehtut.

Handeln: Der Affe versucht mit einem Ast, die Nuss zu knacken. Die Nuss bleibt ganz.

Dieses Handeln führt zu einer neuen, weitergehenden Erfahrung:

Erfahren: Mit einem Ast kann man die Nuss nicht knacken:

Verstehen: Die Nuss ist hart, der Ast ist zu weich.

Handeln: Der Affe sucht etwas anders und findet einen Stein. Und nach einigen Versuchen: Hurra, es klappt!

In einer fast unendlichen Folge solcher „Kreisläufe der Erkenntnis“ aus „erfahren, verstehen und handeln“ (und neuen Erfahrungen, die aus dem Handeln entstehen), hat die Menschheit in Zehntausenden von Jahren die Fülle ihrer Erkenntnis aufgebaut: Vom Faustkeil bis zum Computer.

Bei den beiden jungen Frauen aus der Menschen-Gruppe mit der Höhle am Bach sah dieser „Kreislauf der Erkenntnis“ etwa so aus:

Erfahren: Weiter oben am Bach gibt es eine Stelle mit einer Erde, die fühlt sich weich und glatt an. Es ist angenehm, damit zu hantieren.

Verstehen: Tonerde ist formbar. Die geformten Stücke zerfallen nicht wie beim Sand.

Handeln: Formen verschiedener Figuren. Formen einer Hohlfigur wie eine „hohle Hand“.

Die Frauen aktivieren dazu nun eine frühere Erfahrung:

Erfahren: Lehmige Erde wird hart, wenn sie an der Sonne trocknet.

Verstehen: Wir können auch unsere selbst gemachten Formen in der Sonne trocknen, damit sie fest werden. Und (das ist oben in mehreren Schritten angedeutet): Das Trocknen braucht Zeit.

Handeln: Die Frauen entwickeln eine Folge mehrerer Handlungsschritte: Tonerde holen, Figuren formen, trocknen.

Diese Handlungen bringen neue Erfahrungen hervor:

Erfahren: Auch trockene Tongefäße zerbrechen leicht.

Verstehen: Trocknung macht Tonwaren zwar fester, aber doch nur begrenzt haltbar.

Zwischenschritt A (wie oben angedeutet, eine zufällige, nicht gesuchte neue Erfahrung): Tonscherben, die längere Zeit  in der Glut lagen, sind härter und haltbarer.

Oder Zwischenschritt B (Ausgangspunkt ist dann nicht eine zufällige Erfahrung, sondern eine gezielte Überlegung), etwa so: Wenn schon die Wärme der Sonne die Tonwaren härter macht, vielleicht werden sie dann noch härter, wenn wir sie in die Glut des Feuers legen?

Handeln: Die Handlungsfolge wird erweitert: Tonerde holen, Gegenstände formen, in der Sonne trocknen, in der Glut härten. Später: Neue Formen und Techniken entwickeln, Muster und Verzierungen anbringen usw.

Die oben genannten „Zwischenschritte des Verstehens“ erweisen dabei sich als die eigentlich kreativen und weiterführende Prozesse:  Sie konnten entweder als zwar zufällige, aber dann doch bewusst als „anwendbar“ erfasste Erfahrung entstehen (Scherben wurden in der Glut hart) oder als absichtlich mit Hilfe eines Experiments herbeigeführte Erfahrung (kleines Tongefäß in die Glut stellen und ringsum mit Glut umgeben).

Der alles entscheidende Fort-Schritt in dieser Entwicklung aber kam aus einer ganz anderen Quelle: Aus der Wechselwirkung zwischen Denken und Sprechen, durch die beide Fähigkeiten sich gegenseitig fördern und verstärken konnten.

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Bodo Fiebig „der Kreislauf des Lernens“ Version 2020-5

© 2020, herausgegeben im Selbstverlag, alle Rechte sind beim Verfasser.

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