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Leben und Frieden

Impulse für eine biblisch begründete Gesellschafts- und Friedensdiakonie

Leben und Frieden – diese beiden Begriffe umschreiben die Ursehnsucht der Menschen seit Jahrtausenden: Leben können, ohne Lebens­not­wendiges zu entbehren, darüber hinaus vielleicht noch ausgestattet mit manchem, was das Leben angenehm und schön macht, und in Frieden leben können, ohne Bedrohung, Unterdrückung und Ge­walt, als Teil einer ungefährdeten Gemeinschaft, ge­wollt, geachtet und geliebt…, das wäre der „Himmel auf Erden”, das „Paradies”, die Erfüllung aller Menschheitsträume.

Unsere Wirklichkeit sieht anders aus: Mangel und Not gefährden das Leben von Millionen. Hass und Gewalt (im engsten Miteinander von Menschen ebenso, wie zwischen den Völkern und Kulturen) bedrohen den Frieden. Zwar begegnet uns unsere Umwelt oft mit staunenswerter Vielgestaltigkeit, verschwenderischem Reichtum und atemberaubender Schönheit, gleichzeitig erscheint sie uns voller Bedrohungen und Gefahr und das Leben in ihr bedrängt von Ausbeutung und Betrug, Unterdrückung und Gewalt, Kampf und Krieg. Ist da der Frieden nicht eher eine Randerscheinung, das heißt, eine flüchtige Erscheinung am Rande des Abgrunds? Aber, warum ist das so? Ist das alles nur blinder Zufall oder gibt es vielleicht doch eine Sinn-Geschichte hinter der Weltgeschichte, die unserem Verstehen entgegenkommt? Vielleicht kann uns eine uralte Erzählung ein Stück weiterhelfen: Die Erzählung von zwei Bäumen in einem Garten.

Aber kehren wir zurück in unsere Gegenwart: Noch vor einigen Jahren schien es so, als hätte sich das System der freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratien weltweit als das menschlichste und zugleich wirtschaftlich und politisch erfolgreichste durchgesetzt. Das war (wie sich unterdessen herausgestellt hat) schon damals eine Illusion, aber jetzt haben es eine Hand voll autokratischer Herrscher in den mächtigsten Ländern der Welt (und in einigen mittleren Mächten) der überraschten Welt vor Augen geführt: Die politische Ego-Manie autoritärer Systeme mit harten Autokraten an der Spitze weckt in vielen Menschen eine erstaunliche Faszination (oder ist es doch eher die Angst, vom Siegeszug der kommenden Weltmächte abgehängt zu werden?).

Gegenwärtig sieht es so aus, also ob die Alte Weltordnung“ sich wieder durchsetzen könnte, wo die Macht der Mächtigen durch offene Gewalt mit Schwertern (oder heute mit comutergesteuerten Bomben) erobert und verteidigt wurde. Oder eine „Neue Weltordnung“ (die eigentlich doch nur die alte ist, nur mit anderen Machthabern und anderen Machtmitteln), in der die Macht der Mächtigen mit versteckter Gewalt durchgesetzt wird, durch geistige Überwältigung, entwürdigende „Umerziehung“, wirtschaftliche Ausbeutung und dem Einsatz modernster Überwachungs-, Informations- und Desinformations-Technologie (oder wahrscheinlicher: durch eine Kombination von offener und versteckter Gewalt).

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Aber noch ist der „Kampf um die Zukunft“ nicht entschieden. Noch ist das „Zeitfenster“ offen für beides: Für Leben und Frieden oder Kampf und Tod, für Freiheit und Gerechtigkeit oder Gewaltherrschaft und Unterdrückung, aber es könnte sein, dass es sich bald schließt.

DieAlte Weltordnung(die sich manchmal auch die „neue“ nennt) will

– Macht (ja, vor allem Macht, denn damit kann man sich alles andere erzwingen)

– Ruhm,

– Reichtum

– Gewinn

aber jeder nur für sich und gegen „die anderen“.

Und sie (diese „Alte Weltordnung“) will die Menschheit einteilen

in Sieger und Besiegte,

mit uns, den Siegern, als Herren

und euch, den Besiegten, als Sklaven.

(So war sie immer, die menschengemachte „Weltordnung“,

seit Jahrtausenden.)

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Aber:

Die Jugend der Welt im 21. Jahrhundert

will leben und zusammen-leben

mit allen, in allen Völkern, Kulturen und Religionen

– in Frieden,

– in Freiheit und Selbstbestimmung,

– in Gerechtigkeit,

für alle,

in einer Gemeinschaft globaler Mitmenschlichkeit,

– in Liebe

zu allen*.

  • * (Ja, biblisch Glaubende wissen: Auch Jugend und Begeisterung und ernsthafter Wille können unsere Erde nicht  umfassend von Leid, Gewalt und Krieg befreien, aber sie vertrauen darauf, dass Jugend und Begeisterung und ernsthafter Wille in der Hand Gottes zum Schutzschirm des Lebens und zum Werkzeug des Friedens werden können an vielen Orten unserer Erde, in vielen kleineren und größeren Initiativen (siehe auch den Beitrag „Das Gebet des 21. Jahrhunderts„).

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Der Kampf

um die Zukunft der Menschheit in einer globalisierten Welt

findet jetzt statt, in unsererer Gegenwart.

Und er ist noch nicht entschieden.

Aber:

Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit für alle

müssen erkämpft und verteidigt werden bevor der Krieg beginnt.

Wenn die Kanonen donnern,

sind sie schon verloren

und die Liebe lebt und wirkt nur noch im Untergrund.

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Not-wendend wären (jetzt und jederzeit)

geistige „Friedens-Offensiven“

(lange bevor die militärischen Kriegs-Offensiven in Gang kommen),

in allen Konfliktzonen der Erde,

wäre eine „allgemeine Mobilmachung“ der Friedensfähigen und Friedensbereiten,

wäre eine „Aufrüstung“ des Miteinander und Füreinander der Menschen,

wäre ein strategisch kluger Einsatz für die „Entfremdung“ der „Fremden“

und die „Entfeindung“ der „Feinde“

in allen Völkern, Kulturen und Religionen.

Not-wendend ist (jetzt und jederzeit und überall, wo es jetzt möglich ist)

der Kampf um Leben und Frieden

für alle.

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Die Website lebenundfrieden.de will Impulse geben für eine biblisch begründete Auseinandersetzung mit den Zuständen und Entwicklungen unserer Zeit. Sie will einen Zugang anbieten zu einer (wenn auch bescheidenen) Initiative, wo einzelne Menschen und Gemeinschaften vernetzt über das Internet gemeinsam an Projekten arbeiten können, die dem Leben und dem Frieden dienen. Sie will Denkanstöße geben, Gesprächsangebote machen und Handlungsräume öffnen für eine biblisch begründete Gesellschafts- und Friedensdiakonie (siehe den gleichnamigen Beitrag in der rechten Randspalte).

„lebenundfrieden.de“ ist ein Internet-Angebot zum Mitdenken, Mitreden, Mitgehen und Mitmachen. Voraussetzung dafür ist nur eine spirituelle Offenheit, nicht die feste Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensgemeinschaft.

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Der Kopfbereich zeigt ein Bild aus der Stadt Jerusalem. Im Vordergrund sieht man die jüdische Klagemauer, dahinter den moslemischen Felsendom. Beide sind nur einen Steinwurf voneinander entfernt (und manche nehmen das mit dem „Steinwurf“ allzu wörtlich). Jerusalem erscheint heute oft als Zankapfel zwischen den Völkern und Religionen. Gleichzeitig enthält aber der Name „Jeruschalajim“ auch das Wort „Schalom“, Frieden. Damit ist Jerusalem ein Sinnbild für den Zustand unserer Erde: Von der Sehnsucht nach Frieden erfüllt und von Hass, Gewalt und Krieg bedroht.

Das Leben erhalten und fördern, den Frieden suchen und bewahren, das ist eine der gegenwärtigen großen Herausforderungen an jede und jeden von uns. Wenn wir uns zusammentun beim Mitdenken, Mitreden, Mitgehen, Mitmachen, könnten wir etwas dazu beitragen (siehe auch den Beitrag „Leben und Frieden“ in der rechten Randspalte).